Die Tumlare wurde 1933 von Knud H. Reimers gezeichnet. Sie galt damals als sehr fortschrittliche Konstruktion. Mehr als 600 Stück sollen in aller Welt gebaut worden sein.
Die Daten m Maßstab 1 : 5
Länge: 167 cm Breite: 38 cm Verdrängung: 14,5 kg Masthöhe 208 cm Segelfläche: 0,89 m²
Die Tumlare unterscheidet sich als Spitzgatter optisch von den „normalen“ Modellyachten. Dazu kommt ein hohes schlankes Rigg. Beim Bau muß die Mehrzahl der Planken zum Bug und Heck hin verjüngt werden.
Die Tumlare segelt sehr schön geradeaus und ist ausreichend wendig. Dabei erzeugt sie wenig Wellen. Wenn von achtern eine Bö einfällt, nimmt sie einfach Fahrt auf und hebt dabei den Bug hoch.
Mir sind vier fertiggestellte und eine begonnene Tumlare bekannt.
Hallo und moin moin aus Norderstedt bei Hamburg.Ich habe die weiße Tumlare LEA gebaut,siehe auch die Filme von Robert. Das Modell ist sehr seetüchtig,ich habe sie bei Welle in der Geltinger Bucht segeln können.In dieser Saison muß sie überholt werden.Durch die feuchten Schoten hat die Elektronik etwas gelitten. Ich kann Dir zum Bau der Tumlare raten,wenn Du auch bei unruhigem Wasser segeln möchtest.Für Fragen stehe ich zeitnah zur Verfügung.
Meines Wissens ist zur Zeit hier keine im Bau. Wie Robert schon bemerkte, es segeln wohl 4 und eine ist im Bau. Das Modell ist nicht unbedingt eines der einfach zu bauenden Modelle (Spitzgatter!), aufgrund der Ruderanordnung manchmal etwas träger, aber mit etwas Übung segelt sie einfach super. Das Erscheinungsbild auf dem Wasser ist eines der elegantesten hier im Forum.
Wenn Dein Neppe segelt, solltest Du dich einfach trauen
Hallo Christian, kann die Fahreigenschaften von Spitzgattern nur bestätigen. Mein "kleiner" Tärnan (1,4m) kämpft sich durch jede Welle. Ja bei wenig Wind wirkt er etwas träge. Auch ist der Wendekreis etwas größer. Sonst bleibt er aber sehr zuverlässig auf Kurs und erfordert nur leichte Korrekturen am Ruder. Ist mittlerweile zu meinem Lieblingsmodell avanciert. Habe da noch eine Zeichnung in 1:5 von einem größeren Spitzgatter von J.Iversen ausgedruckt. Aber der wird dann glaube ich zu schwer und unhandlich. (8,60m lang; 2,1m breit; 1,5m Tiefgang; 3,6Kubikmeter Verdrängung; 33,30QM Segelfläche mit zusätzlichem Motorantrieb). Die Spezialisten unter Euch können ja mal rechnen wie viel Blei da rein muss!