Am letzten Wochenende habe ich sie noch gesegelt. Der Neppe ist wegen seines hohen Freibords und der für einen Schärenkreuzer großen Breite ein ausserordentlich seetüchtiges Schiff. Dabei im Modell noch verhältnismäßig leicht im Verhältnis zur Größe.
Ich weiß, dass noch 2 Boote diesen Typs fertig sind. Vielleicht passt es ja sich mal zu treffen. Das müssen dann Bilder werden wie in Schweden
1938 erhielt der Bootskonstrukteur Lage Eklund vom schwedischen Künstler Einar Palme den Auftrag, ein kleines Segelboot zu entwerfen. Dies sollte einfach zu segeln und von einer Person zu manövrieren sein. Weiterhin benötigte Einar Palme unter Deck Platz zur Aufbewahrung seiner Werkzeuge wie z. B. Leinwände, Staffeleien etc. Das Ergebnis war ein SK15, der schnell zur Einheitsklasse mutierte, da er sehr viel mehr Raum bot als ein typischer SK15 aus der Zeit.
Ein Segelfreund von mir hat so ein Boot in Kunsstoff (ja, das gibt es). Segelt toll.
Zu den Daten: Länge 1,8 m Breite 0,38 m Masthöhe über Deck ca 1,8 m Verdrängung ca. 10 bis 12 kg, je nach Bau und Ausrüstung.
Hier segeln mal SK15 Solgun im Vordergrund und Neptunkryssare DIVA im Hintergrund.
Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die DIVA bei gleicher Krängung etwas höher aus dem Wasser schaut. Das ist das zusätzliche Freibord, welches Den Neppe so seetüchtig macht.
Der Neptunkreuzer verträgt auch reichlich Wind und Welle. Dabei ist er im Vergleich zum Schärenkreuzer im Vorteil. Hier zwei Fotos aus meiner Sammlung.
heute war wieder so ein Tag, wo Freja ihre Seetüchtigkeit beweisen konnte. 4-5 bft laut Messwert Bremer Flughafen und laut Windmesser eines Segelfreundes in ca. 1m Höhe bis 25 km/h sind schon ganz ordentlicher Wind für ein Modell. Es hat jedenfalls bei Wind und Sonne unheimlich Spass gemacht. Und mein Skipper hatte nicht mal einen nassen Ärmel